Traumnote "Eins" für Teilnehmer

... an der berufsbegleitenden Qualifizierung zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/in

Um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu befriedigen, bot die Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim mit dem bfz Bamberg eine Qualifizierung zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/in an, die Herr André Stake mit der Traumnote „Eins“ vor der IHK abschloss.

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Fränkischer Tag vom 27. April 2011

Guter Durchblick beim Berufsstart

AUSBILDUNG - Christina Finzel ist nach ihrer erfolgreichen Lehrzeit nun Verfahrensmechanikerin für Brillenoptik. Zusammen mit weiteren 361 kaufmännischen und gewerblichen Auszubildenden feierte sie den Abschluss ihrer Berufsausbildung.

Bamberg - Für die 19-jährige Christina Finzel ist der Umgang mit dem Computer kein Problem. Dennoch war ihr schon während der Schulzeit klar geworden, dass ein Bürojob für sie nicht in Frage kommen würde. „Ich wollte eine technische Ausbildung machen. Es war mir nur noch nicht klar, ob als Mechatronikerin oder als Industriemechanikerin", erinnerte sie sich am Rande der Verabschiedung der Absolventen im Hegelsaal der Konzerthalle. Daher hatte sich Christina in mehrere Richtungen beworben. Nach einem halben Dutzend Bewerbungsschreiben bekam sie die Chance, eine Ausbildung zur Verfahrensmechanikerin für Brillenoptik bei der Bamberger Firma Rupp + Hubrach Optik GmbH zu machen. Da sie selbst Brillenträgerin ist und schon zuvor den Beruf im Rahmen eines Praktikums als interessant erlebt hatte, beschloss sie, dort eine Lehre zu beginnen. „Die zweieinhalbjährige Ausbildung - ich konnte um ein halbes Jahr verkürzen - hat mir viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt", bilanzierte Christina Finzel. Sie durchlief innerhalb des Betriebes viele Abteilungen: angefangen von der Brillenglasherstellung über die Einfärbung der Gläser bis hin zur Einarbeitung der Gläser in die Fassung. Im Juni will sie noch die Prüfung zur Fachabitur absolvieren und in näherer Zukunft ein Studium beginnen. Christina ist eine von 362 Prüflingen, die ihre Winterprüfung erfolgreich ablegten. 214 Absolventen waren es im gewerblichen Bereich, 148 im kaufmännischen. 28 erreichten die Traumnote „Eins". Im gewerblichen Bereich kamen mit 124 Prüflingen die meisten Absolventen aus der Metalltechnik. Die meisten kaufmännischen Prüflinge stellte mit 52 Absolventen der Handel.

In seiner Laudation würdigte der Vorsitzende des Industrie- und Handelsgremiums, Heribert Trunk, den guten „Nährboden Bambergs". „Keine andere Teilregion Oberfrankens kommt an Bamberg heran. Jeder vierte Lehrling im Kammerbezirk der IHK für Oberfranken hat seine Ausbildung in der Stadt und dem Landkreis Bamberg abgeschlossen." Während in Bayern die Ausbildungszahlen im Jahr 2010 um zwei Prozent gestrigen sind, waren es in Oberfranken schon fünf Prozent und im Wirtschaftsraum Bamberg sogar 6,9 Prozent. Aber nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ sind die Absolventen aus der Region die Besten. „Rechnet man die Bayernbesten auf je eine Million Einwohner um, so ist Nürnberg abgeschlagen, Bayreuth kommt auf Rang 5 und Bamberg belegt den ersten Platz", resümierte Trunk.

Ausgezeichnet

Traumnote Eine „Eins" erreichten folgende Auszubildende: Roland Bäuerlein, Julia Berger, Sebastian Brahmann, Susanne Bruck, Stefan Diroll, Jonas Dorsch, Martin Eck, Andreas Fröhling, Stefan Gäcklein, Andrea Götz, Christoph Haberberger, Florian Hübner, Marc Keller, Katja Klein, Christian Kraus, Jenny Ießner, Dominik Möhrlein, Eva-Maria Popp, Hannes Porzelt, Michael Prell, Anna Reinhardt, Daniel Scheuerer, Michael Sowinski, André Stake, Dominik Stöcklein, Steffen Weikard, Claudio-Matthias Wendenburg und Harald Wicht.

Mit freundlicher Genehmigung durch Fränkischer Tag, www.infranken.de